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Mittwoch, 7. August 2013

Reise nach Mekka...

Nachdem wir in den letzten Wochen recht wenig tun konnten und uns mehr am Fortschritt auf dem Baugelände erfreut haben, können wir endlich einmal wieder etwas konkreter an die Planungen gehen.

Wir hatten einen Termin in Frankenberg mit unserem Kundenbetreuer ausgemacht um uns a) einmal persönlich kennenzulernen und b) eine ganze Reihe von Ideen und Fragen durchzugehen. Herr "C" zeigte sich gut informiert über unseren Vertrag und die zwischenzeitlich über ihn an den Architekten  weitergeleiteten Grundrissideen. Angenehm war auch, dass er sich wirklich viel Zeit (und sicher auch Geduld) für uns genommen hat. Schließlich war es ja kein offizieller Termin der normalen Auftrags-Abwicklung.

Nachdem wir viele offene Kleinigkeiten und Fragen des weiteren Ablaufes erörtert hatten, gab es noch ein paar Tipps bezüglich des zweiten Fluchtwegs. Dieser kann sich auf Grund der vorgeschriebenen Fenstergröße auf die Optik auswirken, da u.U. die beiden bodentiefen DG-Fenster nicht mehr symmetrisch sind. Lösung: Das " nicht-bodentiefe" Fenster im DG (wird wohl im Büro sein) wird der Fluchtweg.

Auch die Positionierung der LWZ wurde thematisiert und könnte im Planungsgespräch noch einiges an Kreativität erfordern.


 

Gute Eindrücke gab uns noch einmal eine ausführliche Beschäftigung mit der Bemusterungs-Ausstellung .

Die Außenansicht steht soweit. Bislang waren wir davon ausgegangen, die Dachfarbe noch einmal per Antrag ans Bauamt von "Rot" auf "Schwarz/Antrazit" abzuändern zu versuchen (B-Plan schreibt eigentlich "rot" vor. Nachdem wir uns am kleinen "Außenfarbgebungszusammenstellsimulationstürmchen" im Bauherrenzentrum unsere Farben einmal zusammengestellt haben (Dach, Dachrinne, graue Untersichten, weißer Putz, grauer Sockelputz) scheinen wir aber sogar die "rote" Lösung besser zu finden und sparen uns den ( wohl auch wenig aussiuchtsreichen Antrag).



Die Rolläden, Fensterbänke, Lichtschalter, Klingel, Wandradio etc.sind für uns auch soweit klar. Hier bleibt es soweit im Standard, danach wohl nur noch selten.

Das Thema "Treppe" haben wir auch geklärt: Es kann definitiv NICHT herausgenommen werden, ein Umstand der dem Kundenbetreuer offensichtlich selber etwas unangenehm war. Es wird wohl die dunkle Beize mit Edelstahlstreben werden. Super gefiel uns aber auch diese ausgestellte dunkle Eichentreppe mit hellen Stufen,

 

Super gefiel uns aber auch diese ausgestellte dunkle Eichentreppe mit hellen Stufen:


 
Mal sehen wie wir die nach der Kenntnis des Preises finden.

Zu den Bädern: Die Auswahöl ist riesig und es scheint eine komplette Jahresproduktion Princess Ceramic dort zu lagern... Es gibt durchaus brauchbare Fliesen im Standard, aber es gibt echte Träume im Aufpreis-Segment! ;-) Wir werden einmal die genaue Menge an Fliesen ermitteln und schauen und rechnen was wir uns an Träumen leisten können. Dem können wir sicherlich einiges an nicht gefliesten Wandflächen gegenrechnen .

Erstes Fazit: ein Besuch im Frankenberg lohnt sich sehr, vor allem ohne den Druck abschließender
Entscheidungen. Ein Rundgang durch die beiden Musterhäuser rundete den Besuch ab. Erkenntnisse hier: es wird definitiv höhere Innentüren geben, das Raumgefühl ist es auf jeden Fall wert! Und: die Fenster werden wir innen weiß lassen, die dunklen im Musterhaus lassen die Räume tatsächlich kleiner und dunkler wirken.

Dienstag, 9. Juli 2013

Gulliver im Land der Zwerge?

Das Kind im Manne hat gesiegt und so gab es gestern auf unserer Terrasse folgendes Miniatur-Wunderland zu bestaunen. Das Haus ist im Maßstab 1:20 (weitgehend) maßgenau gebastelt. Die Playmobilfiguren (1:25) und das Automodell (1:18) sind in etwa passend und somit ganz hilfreich. ;-)


 

Und einen Termin für eine inoffizielle Vorabbemusterung im August haben wir mit dem Kundenbetreuer im Bauherrenzentrum auch vereinbart. Ein Vorteil der Warterei: Man kann sich schon sehr gründlich auf Planungsgespräch und Bemusterung vorbereiten.

Sonntag, 12. Mai 2013

Vorbemusterung und Werkvertrag

Am 08.04. war es endlich soweit: Unser Verkäufer aus dem Musterhaus in Hannover erwartete uns in meiner hessischen Heimat zur Werksbesichtigung in Frankenberg sowie zur Vorbemusterung. Auf der Hinfahrt besuchten wir auch noch die Musterhäuser in Kassel und Korbach. Auch wenn es ganz andere Typen sind, man nimmt doch immer Eindrücke mit und wir wollten zumindest noch einmal sehen, wie sich 2 Volletagen in einer Stadtvilla so "anfühlen". Nett fühlen sie sich an, aber da wir ohne Keller bauen, ist uns maximaler Platz auf dem Spitzboden wichtig und daher scheiden Pult- und auch Zeltdach aus.

Übrigens einmal am Rande bemerkt: Die neue Kaffeemaschine im Bemusterungszentrum ist hervorragend, unbedingt den Cappuccino anbieten lassen... ;-)

Zweites Highlight am Rande: Die Kunden-WCs sind eine Leistungsschau zeitgenössischer Toilettenbaukunst und lassen Mirja noch heute regelmäßig ins Schwärmen geraten. Vor allem die displaygesteuerten Hightec-Klos....

Das Werk ist beeindruckend, sauber und die Besichtigung spannend. Auch wenn wir keinen Vergleich zu Wettbewerbern haben: Die Besichtigung schafft schon Vertrauen in das Unternehmen Fingerhaus. Es folgte ein Rundgang durch das Medley und das AVEO auf dem Werksgelände sowie ein intensives Reinschnuppern in das Bemusterungszentrum.

Böden und Wände haben wir uns jedoch nur am Rande angesehen, da wir ohnehin nur die Bäder über FH machen lassen werden und uns hier noch Zeit lassen möchten (die wir ja aus Gründen der noch anstehenden Grundstückserschließung auch reichlich haben werden).

Einige Entscheidungen haben wir trotzdem schon getroffen und auch in den Vertrag einbauen lassen:

Tagesergebnis:

Wir bauen also ein VIO 420 (EG allerdings als Mischung aus 401 & 402 (Speisekammer) S130 (mit der Option diesen evtl auf 140 zu erhöhen) mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Wintergarten (der jedoch als Erker gestaltet sein soll), inkl. Schornstein und Duschbad im EG. Diverse Wandverschiebungen und Änderungen schweben uns schon vor, müssen aber noch auf Machbarkeit geprüft werden.

In den Vertag konnten wir uns noch ein paar kleine Nettigkeiten hineinschreiben lassen.

Ach ja, den berühmten Küchengutschein für "Küche-Aktiv" bekamen wir auch - tatsächliche Verwendung? Offen.

Puuuuh, welch ein Tag und ein kräftiges Durchpusten nach dem Vertragsabschluss braucht man ja schon. Aber das Gefühl ist genial und bescherte dem REWE in der Fingerhaus-Nachbarschaft zwei Sekt-kaufende Neukunden.... Nun ist es also (fast) amtlich.

14 Tage nach Vertragsabschluss traf dann auch die Vertragsannahme durch FH per Post ein  sowie die "KfW 55-Bescheinigung" für die Bank.

Kundenbetreuer (Herr C.) und Architekt (Herr H.) haben sich mittlerweile auch schon einmal gemeldet und kurz vorgestellt.